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Pferdeerkrankung erkennen
Ein Muss für alle die in Freizeit oder Beruf mit Pferden arbeiten. Ein paar Antworten und Sie wissen welche Störung vorliegen könnte. Von Reitern für Reiter.
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Der Allergietest für Ihr Pferd

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Lungenerkrankungen


Erkrankung der Lunge gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Pferden. Auch wenn gegenwärtig weniger chronische Lungenerkrankungen festgestellt wurden als früher, sind diese nach wie vor ein ernstes Problem. Wie jedoch kann man die Gefahr einer chronischen Erkrankung schnell und sicher feststellen? Und was kann getan werden, um dem entgegen zu wirken?

Gerade im Winter haben viele Pferde Husten. Symptomatisch ist dafür vor allem zunächst ein harmlos erscheinender Reizhusten. Die erste Annahme einer Ursache ist selbstverständlich eine Infektion. Der Tierarzt sollte in diesem Fall unbedingt konsultieren werden. Schleimlöser, Mittel zur Inhalation, gegebenenfalls auch Antibiotika und im Falle von Fieber auch Cortison werden als Mittel der Wahl eingesetzt. Häufig jedoch wird der Pferdehusten damit nur zeitweise gelindert: Zwar wird  die  Infektion bekämpft, aber diese ist nicht - oder nicht mehr allein - die Ursache der Lungenerkrankungen.


Allergische Grundveranlagung
Wenn das Pferd eine allergische Grundveranlagung hat, können auch allergische Reaktionen in der Folge einer Viruserkrankung auftreten. Wenn der Husten nicht ausheilt und in Situationen auftritt, die mit einer Infektion nichts zu tun haben, gilt es, die eigentliche Ursache für die Lungenerkrankung beim Pferd zu finden. Gerade bei Allergie bedingten Lungenerkrankungen wird häufig durch das entzündungshemmende Mittel Cortison erste Abhilfe geschaffen.

Risiko Boxenhaltung

Oft findet sich der Auslöser für die allergische Erkrankung in dem Umfeld des Pferdes. Zwar sind durch bessere Medikamente und die gestiegene Qualität der Haltungsbedingungen schwere Lungenerkrankungen rückgängig aber gerade Pferde in Boxenhaltung entwickeln häufiger eine allergische Form der Lungenerkrankungen als Pferde in Weide- oder Offenstallhaltung. Durch die Einstreu mit Stroh und Heu gelangt vermehrt Staub in die Stallluft und sammelt sich, bei schlechter Lüftung, im Stall an. Der Staub enthält Pilzsporen und Milben und diese sind die häufigste Ursache für allergische Lungenerkrankungen. Auch Bestandteile mancher Futtermittel können eine allergische Reaktion hervorrufen. Daneben treten bei manchen Pferden Allergien auch nur zu bestimmten Jahreszeiten und bei bestimmten Wetterlagen, wie beispielsweise im Winter, auf. Das kann mehrere Ursachen haben. Durch die Kälte wird weniger gelüftet oder durch die Lagerung bei feuchtem, mäßig warmem Wetter haben sich Pize und Milben in Heu oder Stroh stark vermehrt.

Alternativer Einstreu

Die allergische Form der Lungenerkrankungen beim Pferd, die durch Stroh und den darin verfangenen Staub hervorgerufen wird, kann durch eine andere Einstreu vermieden werden. Wenn ein Pferd allergische Lungenerkrankungen hat, sollte das Stroh durch Holzspäne ersetzt werden. Darin setzen sich anders als im Stroh kaum Milben fest. Zudem ist eine stets gute Lüftung im Stall, jedoch keine direkte Zugluft, unabdingbar. Raufutter sollte bei allergisch bedingten Lungenerkrankungen eingeweicht werden. Ansonsten gilt: Viel frische Luft und genügend Bewegung draußen!

Genaue Diagnose erforderlich

Grundsätzlich gilt: Ohne eine exakte Diagnose der Ursache des Pferdehustens, kann eine solche Erkrankung nicht richtig behandelt werden und zu einer chronischen Erkrankung des Pferdes führen. Bekannt unter dem Namen COB, chronischen Bronchitis. Weitere schwerwiegende Folgen können asthmatische Beschwerden sein. Sie äußern sich in Atemnot. COB bei Pferden kann sich zu einem Lungenemphysem - auch bekannt unter dem Namen Dämpfigkeit - entwickeln, wenn die Allergieauslöser nicht erkannt und bekämpft werden. Derartige Beschwerden führen beim Pferd zu einer dauerhaften Einschränkung der Leistungsfähigkeit bis hin zur „Unbrauchbarkeit".


Sanfte Medizin
Das muss nicht sein! Ganzheitlich kann eine allergische Lungenerkrankung nur durch das Ausschalten der Krankheitsursachen bekämpft werden. Gute Erfahrungen gibt es mit Akupunktur und Akupressur die zusätzlich zur Behandlung durch Medikamente gemacht wird. Diese können auch nach dem Absetzen des Medikaments weiter eingesetzt werden.

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